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Nach dem Wiederaufstieg in die 3. Liga starteten wir mit gemischten Gefühlen in die neue Saison. Wir sind zwar in der Saison 2010/11 recht souverän von der 4.Liga in die 3.Liga aufgestiegen (mit gerademal 4 Verlustsätzen) - sind aber in der Vorsaison ebenso souverän aus der 3.Liga abgestiegen, frei nach dem Motto "Zu doof für Volleyball" (Es waren glaub gerademal 6 Punkte - ich habs unterdessen verdrängt...). So wussten wir nicht so recht,

ob die 3.Liga wirklich unsere Liga sein soll, oder ob man über die Erschaffung der 3 1/2 Liga, extra für uns nachdenken sollte. Anyway, wir haben uns konsequent den Sommer durch auf die kommende Saison vorbereitet - mindestens 5-6 von uns - der Rest wollte erst zum Saisonstart wieder etwas von Volleyball wissen. So kam es, dass wir den ersten Match diese Saison mit 12 Spielern angingen und einige, alteingessesene H2-ler beim Einspielen fast Platzangst im Eselriet bekamen - zumal nicht alle das Geradeaus-Einspielen, sondern eher das Streu-Volleyball bevorzugen (Namen sind dem Autor bekannt...).

Nun zur Sache, unser Saisonstart. Hier die Ergebnisse aus den ersten 4 Matches:

20.09.2011, Heimmatch gegen Wetzikon, Resultat: 3:0 gewonnen (Ging fast zu einfach...)
27.09.2011, Heimmatch gegen Einsiedeln, Resultat 0:3 verloren (Gegner hat Volleyball definitiv besser begriffen als wir...)
03.10.2011, Auswärtsmatch gegen Oerlikon, Resultat 3:0 verloren (Eben doch zu doof für diesen Sport...)
28.10.2011, Auswärtsmatch gegen Züri Unterland, Resultat 3:2 gewonnen (Es geht doch - die neue Punkteregelung muss doch auch mal ausprobiert werden...)

Es ist also klar, dass unser Saisonstart etwas durchzogen ausgefallen ist.
Als langjähriger Trainer und Coach habe ich mir natürlich Gedanken dazu gemacht und bin zu folgenden Schlussfolgerungen gekommen:

 

Schlussfolgerung 1:
Man kann mit der neuen Punkteregelung 3 Punkte machen und wendet dafür nur 9 gespielte Sätze auf - Das ist EFFIZIENT! Man könnte auch 15 Sätze spielen und trotzdem nur 3 Punkte auf seinem Konto haben. (Einer zum Nachrechnen...)

Schlussfolgerung 2:
Ein langjähriges H2-Gerücht hat sich bestätigt: In der Turnhalle der Kantonsschule Oerlikon KANN MAN NICHT VOLLEYBALLSPIELEN! Wir haben alles versucht, aber es geht wirklich nicht (Ich glaube, ich habe in dieser Halle noch nie gewonnen...)

Schlussfolgerung 3:
Ein weiteres, langjähriges H2-Gerücht hat sich ebenfalls bestätigt: Züri Unterland KANN NICHT GEWINNEN GEGEN UNS! Sogar in unserer Abstiegssaison hat uns Züri Unterland 4 von unseren 6 Punkten geliefert - am Schluss sind wir abgestiegen und sie waren Tabellen-Dritter!

Schlussfolgerung 4:
Das Bier nach einem verlorenen Match schmeckt sehr gut - nach einem gewonnenen ist es trotzdem besser!

Schlussfolgerung 5:
Stef Artner ist diese Saison (noch) unser Erfolgscoach - 1x Gecoacht, 1x 3:0 gewonnen! Gut, er hat sich auch den billigsten Gegner ausgesucht...

Schlussfolgerung 6:
Gegen die "Verslummung" von Volleyball-Teams muss etwas unternommen werden! Das H2 überlegt sich ernsthaft, Spielern, die mit Plastiksack zum Match erscheinen, aus der H2-Mannschaftskasse eine kleine (vielleicht rosa) Sporttasche zu sponsern... (Aus Pietäts-Gründen werden keine Namen genannt).

 

Aus diesen Schlussfolgerungen wird nun das weitere Trainingsprogramm und unsere Taktik geplant und abgeleitet. Mal sehen, was diese Saison sonst noch bringt... :-)

 

Geschrieben von Wolfi (Alle anderen H2-Spieler waren leider zu beschäftigt) am 30.10.2011

 
 
 
 
 

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